Startseite

Unsere Basis

Tauchen Inland

Tauchen Ausland

Biologie

Download

Events

Links



              Biologie

         Mal ehrlich, könnt Ihr die Fische in unseren heimischen Seen alle auseinanderhalten?


Hecht (Esox lucius)
 
bis1,30 m.
Der Hecht hat einen langgestreckten Körper und eine längliche Schnauze die mit sehr scharfen Zähnen bestückt ist. Der nicht nur bei Tauchern sondern auch bei Anglern sehr beliebte Fisch, bevorzugt unsere heimischen Seen, Baggerweiher u.Bäche. Hechte sind keine Schwarmfische u. dulden nur sehr selten einen Artgenossen in ihrer unmittelbaren Nähe. Fast regungslos lauert der Raubfisch auf Beute um dann blitzschnell zuzuschlagen. Taucher können sich Ihm oft bis auf wenige Zentimeter nähern. In vielen Seen sind Laichgebiete  (Flachwasserzonen)abgegrenzt wo selbstverständlich nicht getaucht werden darf. Laichzeit des Hechtes ist von Februar bis Mai.

Karpfen (Cyprinus carpio)
 
40-120cm.
Alle Karpfenarten haben ein rüsselartiges, vorgestülptes Maul mit vier Bartfäden am Oberkiefer. Manche Arten besitzen ein auffälliges Schuppenkleid. Karpfen sind recht scheue Fische, die sich tagsüber unter den Wasserpflanzen verstecken. Sie lieben langsam fließende und stehende Gewässer mit starker Bepflanzung und sind gegen Wasserverschmutzung relativ unempfindlich. Nachts durchwühlen sie den Boden nach Kleintieren und Pflanzenteilen. In den Uferzonen ernähren sie sich auch von Algen, Plankton, Insekten und Jungfischen. Nach der Eiablage leben die schlüpfenden Larven zunächst für ein paar Tage mit ihren Klebdrüsen an den Wasserpflanzen hängend. Während die Wildform des Karpfens gefährdet ist, findet sich die Zuchtform in vielen Fischzuchten.

Regenbogenforelle (Salmo gairdneri)
 
25-70cm.
Die Seiten der aus Nordamerika eingeführten Regenbogenforelle sind heller gefärbt als die der Bachforelle. Sie sind von einem schillernden, rosafarbenen Längsband überzogen. Im Gegensatz zur Bachforelle ist sie nicht ganz so anfällig bei wärmerem, sauerstoffärmerem Gewässer. Daher kann die Regenbogenforelle auch in Fischteichen gehalten werden und ist ein beliebter Speisefisch. Beim Laichen und bei der Nahrungssuche verhält sie sich wie die Bachforelle.

Wels (Siluris glanis)
 
100-300cm.
Der Wels ist ein großer Fisch mit einem langgestreckten Körper. Seine Oberlippe ist mit zwei langen, die Unterlippe mit vier kurzen Bartfäden versehen. Die Afterflosse reicht bis zur Schwanzflosse. Der Wels liebt große, tiefe Seen und tiefe, langsam fließende Flüsse. Er versteckt sich tagsüber und jagt nachts nach Fischen, Amphibien, Vögeln und Kleinsäugern. Das Weibchen gibt von Mai bis Juli seinen Laich in eine nestähnliche Mulde aus zusammengedrückten Wasserpflanzen. Danach bewacht das Männchen das Gelege.


Barsch, Flussbarsch (Perca fluviatilis)
 
30-40 cm, max. 50 cm
er Flussbarsch ist in fast ganz Europa weit verbreitet und häufig. Flussbarsche kommen an den verschiedensten Standorten in fliessenden und stehenden Gewässern vor, und zwar in stilleren Tümpeln ebenso wie in den Oberläufen von Bächen und Flüssen oder in Teichen und Stauseen. Sie bevorzugen Stellen mit üppiger Vegetation, mit versunkenen Bäumen und Unterwasserwurzeln, denn ihre gestreifte Färbung passt sich an solche Licht und Schattenbedingungen an. Zur Laichzeit im Frühjahr, meist von April bis Mai, versammeln sie sich zu grösseren Schwärmen. Die sich von Plankton ernährende Brut bildet Schwärme, die sich nachts wieder auflösen. Flussbarsche verharren in der Nacht bewegungslos am Gewässergrund und vereinen sich erst in der Morgendämmerung wieder zu Schwärmen. Lediglich alte und grosse Exemplare leben allein. Sobald sie etwa 20 cm lang werden, ernähren sie sich von kleineren Fischen, sogar vom eigenen Nachwuchs. An vielen Stellen herrscht starke Überbevölkerung und die Tiere wachsen infolge Nahrungsmangel nur langsam. Wegen ihres wohlschmeckenden, festen und weissen Fleisches werden die Flussbarsche gern geangelt. Gewicht: 300-500 g, selten 1-2 kg, max. 4-5 kg Fruchtbarkeit: 80 000-250 000 Eier je Kilo Gewicht des Weibchens

Aal (Anguilla anguilla)
 
Männchen bis 50cm, Weibchen bis 150cm.
Der schlangenähnliche Aal besitzt keine Bauchflossen, er lebt vorwiegend am Boden der Gewässer in Höhlungen oder zwischen den Wasserpflanzen. In der Dämmerung wird er aktiv und macht sich auf die Suche nach Würmern, Schnecken, Muscheln und Laich. Manche jagen auch kleine Fische oder Amphibien. Zum Laichen wandern die Aale bis zu 7000 km weit in die Sargasso-See im Westatlantik (für die europäischen Aale ist das allerdings noch nicht sicher bewiesen). Die Larven lassen sich innerhalb von drei Jahren über den Golfstrom wieder nach Europa treiben und wandeln sich dabei in die etwa 7cm großen Glasaale um. Diese wandern die Flüsse hoch und überwinden dabei zahlreiche Hindernisse.

Bachsaibling (Salvelinus fontinalis)
 
20-45cm
Der Bachsailbing erinnert in Form und Gestalt an eine Bachforelle, seine Seiten sind aber mit roten und gelben Punkten besetzt. Er liebt klare, kalte und saubere Fließgewässer und Quellregionen von kleinen Bächen. Die Laichzeit ist von Oktober bis März. Der Bachsaibling wurde ab 1884 aus Nordamerika in Mitteleuropa eingeführt.


Schleie (Tinca tinca)
 
20-40cm
Die Schleie besitzt einen gedrungenen Körper, der olivgrün gefärbt ist. Das Maul ist mit Bartfäden besetzt. Sie lebt in langsam fließenden oder stehenden Gewässern, z.B. in Teichen, Weihern oder Flussbuchten. Schleien sind gegen Gewässerverschmutzung relativ widerstandsfähig. Sie überwintern im Bodenschlamm und laichen von Ende Mai bis August. Der Laich wird im flachen Wasser an Pflanzen angeheftet.


Zander (Stizostedion lucioperca)
 
40-50cm
Der Zander ist ein langgestreckter Fisch mit spitzem Kopf und gut bezahntem Maul. Er lebt in großen Fließgewässern und Seen. Als Raubfisch stellt er nachts im freien Wasser kleineren Fischen nach. In der Laichzeit von April bis Mai legt das Weibchen seinen Laich in Nestgruben auf den Kiesgrund zwischen Wurzeln und Pflanzenteilen. Der Zander ist ein beliebter Speisefisch des Menschen.


Rotauge (Rutilus rutilus)
 
20-50cm
Im Gegensatz zur Rotfeder stehen beim Rotauge die Ansatzstellen für Bauch- und Brustflosse senkrecht übereinander. Die Iris ist rot gefärbt. Der Lebensraum des Rotauges befindet sich in stehenden und langsam fließenden Gewässern. Rotaugen sind gegen Wasserverschmutzung relativ unempfindlich. Sie schwimmen in großen Schwärmen und sind oft auch im Uferbereich zwischen Wasserpflanzen anzutreffen. Die Weibchen laichen im April bis Mai zwischen 50.000 und 100.000 Eier im Flachwasser an Wasserpflanzen, Wurzeln und Steinen ab.


Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
 
20-40cm
Die Rotfeder ist im Vergleich zum Rotauge gedrungener. Die Ansatzstelle der Bauchflosse befindet sich deutlich vor der Rückenflosse. Die Flossen sind hellrot gefärbt. Sie bewohnt den gleichen Lebensraum wie das Rotauge. Das Weibchen heftet beim Laichen mit Hilfe eines Klebstoffes bis zu 200.000 Eier an die Wasserpflanzen im Uferbereich. Die Brutdauer beträgt 3-10 Tage.


Elritze (Phoxinus phoxinus)
 
7-15cm
Die Elritze ist ein relativ kleiner Fisch mit fast rundem Querschnitt. Die Männchen sind zur Laichzeit an der Unterseite rot gefärbt. Die Elritze hält sich meist in Schwärmen an der Wasseroberfläche auf und bewohnt klare, sauerstoffreiche Bäche, Flüsse und Seen. In der Laichzeit von April bis Juni heftet das Weibchen bis zu 1000 Eier an kiesige Stellen. Elritzen ernähren sich von Anfluginsekten, Insektenlarven, Kleinkrebsen und gelegentlich auch von Fischlaich. Für die Forellen und Saiblinge ist die Elritze eine wichtige Futtergrundlage.



   Die Bilder zu den Texten wurden uns freundlicherweise von www.planetposter.de zur Verfügung gestellt.

[Info] [Gästebuch] [Kontakt] [Impressum]