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      Tauchen Marsa Alam (September 2011)


Marsa Alam
 
Marsa Alam liegt im südlichen Ägypten am Roten Meer, 271 km südlich von Hurghada. Es ist in den letzten zwei Jahrzehnten von einem Küstendörfchen mit einer handvoll niedriger Steinhütten zu einer Kleinstadt gewachsen. Ihre Bedeutung verdankt sie dem verkehrstechnisch wichtigen Knotenpunkt der durchgehenden Küstenstraße mit der Verbindungsstraße nach Edfu im Niltal und neuerdings dem wachsenden Tourismus. Die etwa 6000 Einwohner sind hauptsächlich Fischer, halten Schafe, Ziegen und Dromedare, arbeiten in den wenigen Minen, Marmor- und Granitsteinbrüchen, viele sind arbeitslos. Bergbau wird in dieser Region seit Jahrtausenden betrieben. Bereits in pharaonischer Zeit und später unter den Römern war die Gegend bekannt für Vorkommen an Gold, Smaragden und Halbedelsteinen, sowie Kupfer und Blei. Seit November 2001 ist Marsa Alam bequem über den neuen Flughafen erreichbar, der ca. 60 km nördlich liegt.
Hotel Tulip
Das Resort liegt direkt am hoteleigenen Strand mit einem schönen Hausriff (Delphinsichtung möglich). Ein Steg führt hinaus zum Riff. Der Flughafen Marsa Alam liegt etwa 15 km nördlich.
Das Hotel hat 246 Zimmer, alle mit Balkon oder Terrasse. Alle Zimmer sind ausgestattet mit Bad/Dusche, Direktwahltelefon, Sat.-TV, Safe, Fön und Klimaanlage.
Was die Verköstigung (All Inclusive) anbetrifft, waren wir besseres gewohnt. Einige von uns hatten mit Darmproblemen zu kämpfen.
Orca Dive Club (Tulip Resort)
Die Basis bietet Hausrifftauchgänge, Minibusausfahrten an entlegene Buchten, Tagesbootausflüge an diverse Riffe über den Hafen Marsa Alam bzw. Port Ghalib an.

www.orca-diveclub-tulip.com

Elphinstone
 
Einer der bekanntesten wenn nicht der bekannteste Tauchplatz im südlichen roten Meer. Mit dem Boot ist der Tauchplatz vom Hafen Marsa Alam in zwei Stunden zu erreichen. An der Nord u. Südseite des lang gezogenen Riffs befinden sich 2 Plateaus in ca. 30 Meter Tiefe, während die Ost u. Westseite steil bis auf 200 Meter abfallen. Ein fantastisches Korallenriff, welches das Herz eines jeden Tauchers höher schlagen lässt. Nicht umsonst ist das Elphinstone Reef einer der berühmtesten Tauchplätze der Erde. Napoleons, Barrakudas, Muränen, Schildkröten und eine riesige Vielfalt an Riff-Fischen aller Art sind permanent dort anzutreffen. Eine, als sehr angenehm empfundene Strömung begleitete uns an beiden Tauchgängen, vorbei an prächtigen Korallen aller Art. Ein Schwarzspitzenhai wurde zu Beginn des zweiten Tauchgangs gesichtet. EINFACH GEIL! Alle TG am Elphinstone finden grundsätzlich in Begleitung eines Guides statt. Ein 2 ** Brevet, mindestens 50 gelogte Tauchgänge müssen nachgewiesen werden. Tauchfertigkeit und Erfahrung mit starken Strömungen sind selbstverständlich. Bekannt aber weniger erfreulich sind die indirekten Haianfütterungen wie uns Gerhard Wegener (Präsident Sharkproject International e.V.) nach Anfrage in einem e-mail bestätigte:
"Hallo Tsf,
ja - es ist bekannt. Richtige Fütterungen, wie sie noch vor zwei Jahren auf vielen Booten vorkamen, sind inzwischen streng verboten. (30.000 Dollar Strafe und Lizenzentzug). Aber die indirekte Fütterung (Abfallentsorgung, Toiletten) sind allgegenwärtig. Die meisten Schiffe haben keine Kühlung der Abfallräume so dass nach einigen Tagen die Essensreste das Schiff verseuchen würden - d.h. ab ins Meer. Und genau das bringt die Haie direkt unter das Boot. Fazit: Keine direkten Fütterungen aber indirekte Fütterungen. Die Folge: Man hat das Schwimmen und Schnorcheln rings um die Boote verboten - aus gutem Grund. Und Taucher müssen damit rechnen, dass bei den Hauptpunkten (Elphinstone, Brothers, Dedalus) die Weißspitzenhochseehaie verdammt nahe kommen. Schaut dazu mal auf unsere Website. Mehr Infos gibt es in unseren Büchern: "Räuber, Monster, Menschenfresser" und "Haiunfälle".


www.sharkproject.org

Dolphinhouse
 
Der Tauchplatz Shaab Samadai, auch als "Dolphin House" bekannt, ist eine der großen Attraktionen von Marsa Alam. Die dort lebenden Spinner-Delfine haben maßgeblich zu dem großen Bekanntheitsgrad beigetragen. Das Riff hat die Form eines Hufeisens mit einer abgegrenzten Schutzzone für die Tiere in die niemand hineinschwimmen bzw. tauchen darf. Mit etwas Glück jedoch kommen sie auf die Menschen zu. Der große Touristenansturm (Taucher u. Schnorchler) hat die ägyptische Regierung dazu veranlasst, nur 100 Taucher/Schnorchler pro Tag zuzulassen.
Nach dem Abtauchen umrunden wir einige, dicht mit Weich- u. Hartkorallen bewachsene Türme. Zahlreiche kleinere Canyons und Höhlen werden durchtaucht, alle mit mindestens zwei Ausgängen. Der Lichteinfall durch die zahlreichen kleineren Öffnungen, verursachen gigantische Farbenspiele.
Nach dem Auftauchen erfahren wir, das die Schnorchler Gruppe das Glück hatte mit den Delfinen zu schwimmen. Wir ließen uns dadurch nicht die Laune und schon gar nicht das Mittagessen verderben und freuten uns auf den zweiten Tauchgang der mit den gleichen tollen Eindrücken zu Ende ging wie der Erste.

Marsa Mubarak u. Marsa Shuni
 
Nur 10 Fahrminuten vom Port Ghalib entfernt liegen diese flache u. ruhige, auch für Schnorchler geeigneten Tauchplätze. Zahlreiche abgebrochene Korallen lassen auf Flossen "made in Itali" schließen? Viel Sand, keine Strömung einige Drachenköpfe, Steinfische, Schildkröten sowie die üblichen Verdächtigen.
Die letzte Seekuh Ägyptens, die sich hier aufhalten soll, wurde an diesem Tag, nicht gesichtet.

Marsa Murän
 
Dieses hübsche Riff liegt ca. 10 min mit dem Minibus südlich der Tauchbasis. Es überzeugt durch seinen reichen Fischbestand. Im sechs bis zehn Meter-Bereich finden sich markante Einschnitte und kleinere Höhlen. Der Ein- bzw. Ausstieg gestaltet sich bei Wellengang etwas schwierig. Marsa Murän bietet wegen seiner Größe und Vielfalt zwei unterschiedliche Tauchgänge u. ist für einen zusätzlichen Nachttauchgang mehr als geeignet.

Abu Ghusun

Zwei Stunden Anreise entlang der Küste in südliche Richtung sind notwendig um diesen Tauchplatz zu erreichen Das Wrack Hamada, ein russischer Motorfrachter liegt zwischen 4 u. 16 Meter Tiefe. Das 66 Meter lange Schiff ist 1993 gesunken und in zwei Teile zerbrochen. Die Aufbauten und auch das Deck sind gut erhalten u. schön mit Korallen bewachsen. Das Schiff liegt auf der Seite. Aufgrund der geringen Tiefe kann das Schiff auch von Anfängern sicher betaucht werden. Ins Innere des Wracks sind wir nicht getaucht. Die Ladung war offensichtlich Plastikgranulat bestehend aus kleinen weißen Kügelchen die überall am Strand verstreut, zu finden sind.
 


 






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