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      Tauchen Sinai.....


Sharm el sheikh (2001/2002)
 
Zu den wohl prächtigsten Unterwasserparadiesen der Welt, gehören zweifellos die Tauchgründe vor Sharm el Sheik. Der kleine ägyptische Ort an der Südspitze des Sinai ist in wenigen Jahren zum Pilgerziel für Taucher aus aller Welt geworden. Die Wassertemperaturen fallen nie unter 20 Grad Celsius u. sowohl Anfänger als auch Experten finden hier das ganze Jahr ideale Tauchbedingungen. Von Tiran (Golf von Aquaba) bis zum Naturschutzgebiet Ras Mohammed (südlichste Spitze des Sinai) gibt es ungefähr 40 betauchbare Riffe.
Aus eigener Erfahrung wissen wir, daß viele Lektüren u. Bücher, die es überall rund um die Naama Bay (Touristenzentrum) zu kaufen gibt, sich in ihren Tauchplatzbeschreibungen stark unterscheiden. Deshalb möchten wir nur auf die Spots näher eingehen, von denen wir uns unser eigenes Bild gemacht habe.

White Knight (August 2001)
 
White Knight ist eine Bucht nördlich der Na áma Bay (20 Min. mit dem Boot). Das Riff ist besonders für Anfänger ein geeigneter Tauchplatz. Auch für Schnorchler ist das Gebiet ideal. In ungefähr 12 Meter Tiefe markiert ein Salatkorallenstock den Eingang eines bis über 30 Meter abfallenden Canyons, der in der Nähe einer Steilwand ausläuft.Tolle Korallenstöcke unterschiedlicher Art mit unzähligen Mengen von Fahnenbarschen zeichnen den Spot aus. In ungefähr 15 Meter Tiefe liegt das Wrack eines kleinen Tauchbootes das 1994 durch ein Feuer an Bord sank.
Ansonsten gibt es hier die üblichen Riffbewohner, bestehend aus Papageienfischen, Falterfischen, Muscheln, Rotfeuerfischen usw. zu bestaunen. Die neugierigen Napoleons die hier angeblich zu sehen sind, waren zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich auf Urlaub, auch die sehr scheuen Sandaale die hier leben versteckten sich gut.

Far Garden (August 2001)
 
Die große Bucht liegt ungefähr 15 Minuten von der Na áma Bay in nördlicher Richtung. Die Unterwasserlandschaft bestehend aus mehreren hohen Korallentürmen ist besonders beeindruckend u. gleichsam für Anfänger als auch für erfahrene Taucher zu empfehlen. Auf der Seite zum offenen Meer, befinden sich große Fächer u. dicke Büschel von Weichkorallen. Zackenbarsche, Falterfische, Papageienfische, Barben, Makrelen, Schnapper u. die üblichen Schwärme von Fahnenbarschen war die optische Ausbeute dieses Tauchgangs.Großfische auch hier Fehlanzeige.

Temple (September 2002)
 
Das strandnahe Riff nördlich der Bucht von Sharm el Maya, bricht senkrecht auf eine Tiefe von 4 - 6 Meter ab, von wo der sandige Meeresboden langsam weiter bis auf 25 Meter ausläuft, bevor er in den Abgrund stürzt. Zahlreiche Korallenpfeiler bilden einen regelrechten Säulengang: daher der Name Temple. Die zirka zehn Säulen reichen bis einige Meter unter die Wasseroberfläche.Zahlreiche Fernsehaufnahmen sollen hier gedreht worden sein.
Neben den üblichen Riffbewohnern, gab es hier eine ungewöhnlich große Anzahl von blauen u. gelben Drückerfischen.

Sodfa (August 2001)
 
Manche Verleger bezeichnen Sodfa als Paradies für Taucher, bei anderen wiederum ist das Riff überhaupt nicht aufgeführt.
Nach eigenen Erfahrungen sollte man diesen Tauchplatz unbedingt meiden, da es hier nichts anderes wie alte Autoreifen u. leere Wasserflaschen zu sehen gibt. Frevelhaft wie hier mit der Natur umgegangen wird.
Die farbenprächtige Nacktschnecke die hier noch lebend anzutreffen war, absolvierte höchstwahrscheinlich ein besonders intensives Überlebenstraining.

Tiran - Woodhouse Reef (September 2002)

Woodhouse ist wenn man von Süden kommt, das dritte der vier nebeneinanderliegenden Riffe (Gorden, Thomas, Woodhouse u. Jackson) in der Straße von Tiran. Bei ruhiger See stellt das Riff kein Problem dar, was sich bei hohem Wellengang u. starker Strömung rasch ändern kann. Ein Strömungstauchgang ist meistens vorbestimmt.
Auf keinen Fall sollte man bis an das nördliche Ende des Riffs tauchen, da sich dort eine "Waschmaschine" befindet, die einem plötzlich in die Tiefe ziehen kann. In diesem Fall ist es ratsam fest die Backen aufzublasen sonst geht´s abwärts.
Die konstante Strömung bringt Nährstoffe mit sich, die das Heranwachsen der großen Gorgonien mit ihren quer zur Strömung stehenden Fächern begünstigt. Die Wand wird hier oft durch sandige Terrassen mit großen runden Steinkorallen unterbrochen.
Highlight des Tauchgangs war ein stattlicher Weißspitzenriffhai der, so schnell er aufkreuzte, auch wieder im Blauwasser verschwand. Die restliche Ausbeute beschränkte sich außer den üblichen Riffbewohneren, auf eine Schildkröte.
Da hier oft heftige Strömung auftritt sind die Riffe vor Tiran bekannt für das Aufkommen von Großfischen. Wir hatten an allen Riffen tolle Tauchgänge gemacht aber Haie u. ähnlich große Tiere bekamen wir eher selten vor die Brille.

Anemone City, Shark u. Jolanda Riff (September 2002)

Anemone City u. die Riffe Shark u. Jolanda könne in einem Tauchgang betaucht werden. An der südlichsten Spitze des Sinai im Naturschutzgebiet Ras Mohammed gelegen, bietet dieses Gewässer aufgrund seiner nährstoffreichen Lage, Lebensraum für riesige Schwärme von Barrakudas, Doktorfischen, Schnappern, Makrelen, Fledermausfischen usw..
Bei unruhiger See gab es bei beiden Tauchgängen die wir (Uwe u. Roland) hier absolv. eine super Strömung so daß wir es mit Leichtigkeit von Anemone City bis ans Jolandariff schafften u. uns in aller Ruhe die Ladung des versunkenen Frachters "Jolanda" ansehen konnten. Die Ladung besteht aus Badewannen, Kloschüsseln, einem Frachtcontainer u. einem Fahrgestell eines alten BMW`S.
Top-Highlight war ein ziemlich großer Barracuda der mit geöffnetem Maul, ungefähr 10 cm vor unseren Brillen patrouillierte.  

Ras Gaslani (August 2001)

Im Nationalpark Ras Mohammed in nördl. Richtung liegt das Riff "Ras Gaslani" (wird nur selten beschrieben).
Für mich (Roland)gab es dort die aufregendsten Erlebnisse meines ganzen Urlaubes. Zum ersten mal bekam ich einen Manta zu Gesicht, der leider sofort im dunklen "Blau" verschwand.
Noch angetan von dem elegant wirkenden Planktonfresser, mußte ich mich kurz darauf mit einem gelben ungefähr 50 cm langem Drückerfisch auseinandersetzen, der hier gnadenlos sein Territorium verteidigte. Gott sei es gedankt, daß er nur meine Flossen nicht leiden konnte u mich ansonsten in Ruhe ließ. Unserer Unterwasserfotografin die uns an diesem Tag begleitete, hat er offensichtlich schlimmer zugesetzt wie später berichtet.
Tolle Korallenformationen, ein Napoleon u. eine zum Schluß einsetzende Strömung rundeten den erlebnisreichen Tauchgang ab.  




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