Startseite

Unsere Basis

Tauchen Inland

Tauchen Ausland

Biologie

Download

Events

Links


      Tauchen Sinai.....


Sharm el sheikh (April 2005)
 
Vielleicht ziehen viele Tauchtouristen die Naama-Bay bzw. die Nähe zur Marina "Travco" oder dem alten Sharm el Sheikh vor? Wir jedenfalls waren von den Örtlichkeiten, etwas abseits des Touristenrummels absolut begeistert. Das **** Hotel "Melia Sinai Paradise" entsprach in jeder Einzelheit unseren Erwartungen. Sandstrand, Hausriff (Ras Nasrani) u. eine optimal ausgestattete u. professionell geführte Tauchbasis der "Extra Divers" inklusive.
Tauchausflüge nach Dahab oder zum Wrack der SS-Thistlegorm sowie ins Naturschutzreservat Ras Mohammed werden hier genauso problemlos organisiert wie die Tauchgänge an den lokalen Riffen. Die bekannten Riffe in der Straße von Tiran (Woodhouse, Gorden, Thomas u. Jackson) sind mit dem basiseigenen Zodiac in wenigen Minuten erreichbar.
Taucherherz was willst du mehr.

www.extra-divers.de

Ras Nasrani
 
Vor unserem Hotel (Melia Sinai Paradise), in der Straße von Tiran erstreckt sich eines der schönsten Riffe nördlich von Sharm el Sheikh.
Drei Tauchgänge, inklusive Check-Dive u. Early-Morning absolvierten wir an diesem Riff.
Neben den großen Salatkorallen, die oft Gebiete von mehreren Quadratmeter bedecken sind hier eine Vielzahl anderer Korallenarten u. Formationen zu bewundern. Ein buntes Treiben der üblichen Riffbewohner wie Rotfeuerfische, Flötenfische, Muränen, Glasfischen u. mehrere Arten von Barschen u.s.w., waren die Entschädigung für die, an diesem Tag relativ schlechte Sicht.

Ras Katy
 
Das Gebiet liegt nur 15 Minuten nördlich von der Marina "Travco".
Pärchen von Falterfischen stehen regungslos vor kleinen Spalten u. ungewöhnlich große Papageienfische brechen mit ihren starken Zähnen Stücke aus den Korallen.
Ein Paradies für Fotografen da sich hier hinter fast jedem Korallenstock etwas versteckt. Abgesehen von der recht großen Anzahl von Rotfeuerfischen, sind Kugelfische, Blaupunktrochen, Krokodilsfische u. Drachenköpfe hier keine Seltenheit.

Ras um sid
 
Ras um Sid (Ras ist das arabische Wort für Kap) ist eine ziemlich breite Landzunge die ins Meer ragt. Das vorgelagerte Riff fällt bis zu einem Plateau auf 25 Meter ab. Zwischen 15 u. 30 Meter findet man einen großen u. dicht bewachsenen Gorgonienwald. Die Fächer sind bis zu 2 Meter breit u. stehen sehr dicht beieinander.
Das Highlight dieses Tauchgangs war ein riesiger Napoleon, der gemütlich unsere Tauchgruppe umkreiste.

Ras Za àtar
 
Der Tauchplatz ist die nördliche Grenze vom Nationalpark "Ras Mohammed".
Wir sprangen am südlichsten Punkt des Riffs ins Wasser und tauchten auf einer Tiefe von 25 Meter an der steil abfallenden Wand entlang in Richtung Bucht "Marsa Baraika".
Dichte Schulen durchsichtiger Glasfische reflektierten die durchschimmernden Sonnenstrahlen in der zerfurchten Steilwand. Große Schwärme von orangefarbenen Fahnenbarschen u. blauen Füsilieren sind hier ständig in Bewegung. In 30 Meter Tiefe öffnen sich Höhlen mit riesigen, schwarzen Korallen u. Gorgonien vor dem Eingangsbereich.
Vielleicht waren sie der Grund dafür, dass Elke sich immer tiefer abfallen ließ u. von Roland permanent ermahnt werden musste ihren Tiefenmesser im Auge zu behalten. Anzeichen eines Tiefenrausches ziehen wir hier nicht in Betracht.

Anemone City, Shark, Jolanda u. Satellite

Anemone City ist Ausgangspunkt für Tauchgänge zum Shark-Riff u. dem Plateau zwischen Jolanda u. Satellite-Riff.
Mit "15l Flaschen" bestückt reichte der Luftvorrat um die komplette Strecke zurückzulegen. Der Tauchgang verlief ruhig u. ohne Strömung (leider) was wir hier schon ganz anders erlebten.
Faszinierend die starke Konzentration von Anemonen u. die Vielzahl der darin lebenden "Nemos". Riesige Gorgonien, umschwärmt von Fahnenbarschen stehen in der Steilwand des Shark-Riffs. Makrelen, große Schwärme von Barracudas u. Fledermausfischen haben wir hier angetroffen. Einen Hai zu erspähen ist mittlerweile leider zur Glückssache geworden. Nach dem Shark-Riff ging´s zum südlicher gelegenen Korallenmasiv, dem Jolanda-Riff. Es erhielt seine Namen von dem zypriotischen Handelsschiff, das hier 1981 auf Grund lief, ehe es 1987 nach einem starken Sturm von der See verschluckt wurde. Teile der Ladung blieben auf dem flachen sandigen Grund zurück. Die Hinterlassenschaften, bestehend aus Waschbecken, Toiletten u. Badewannen sind selbst weniger sehenswert, werden jedoch von einer Vielzahl bunter Fische u. Korallen besiedelt:
Drachenköpfe, Steinfische, Kugelfische, Napoleons, Kaiserfische, Juwelenbarsche u. Muränen, um nur einige zu nennen.
Neben einer riesigen Hirnkoralle, direkt an dem dahinter liegenden Satellite-Riff beendeten wir diesen wunderschönen u. abwechslungsreichen Tauchgang.
Die Eindrücke waren so faszinierend u. vielfältig, dass Markus (TSF-Topfotograf) den Finger nicht mehr vom Auslöser bekam.  


 






zurück



[Info] [Gästebuch] [E-cards] [Kontakt] [Impressum]