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Dahab (April 2005)
 
Ein schlecht aufgelegter Busfahrer brachte uns in ca. 70 Minuten von Ras Nasrani nach Dahab (wie man hört benötigen gut aufgelegte Fahrer für die gleiche Strecke zwei Stunden). Nervenkitzel pur, besonders an den Militärkontrollposten wo man in gleich mehrere Mündungen von Schnellfeuergewehren blickt.
Der guten Organisation der "Extra-Divers" war es zu verdanken, dass wir vor Ort direkt unsere Flaschen u. ein Jeep inkl. Beduine bekamen, der uns zu den Tauchplätzen brachte. Durch absolut unwegsames Gelände ging es zu den beiden Top-Spots, Canyon u. Blue Hole.
So u. nicht anders muss es zu alten Tauchpionierzeiten gewesen sein.

Canyon
 
Der "fleißige" Beduine breitet uns den "Heiligen Teppich" aus, wo wir unsere Ausrüstung zusammenbauen u. anlegen konnten. Dann mussten wir durch knöchelhohes, mit Steinen übersätes, seichtes Wasser waten um zu einer drei Meter tiefen Lagune zu kommen. Dort tauchten wir ab u. gelangten nach dem Ausgang der Lagune an ein mit kleinen Korallenstöcken bewachsenes Riff, dass direkt zum "Canyon" führte.
Bei ca. 17 Meter ließen wir uns durch die 3 Meter breite Felsspalte auf 39 Meter hineinfallen. Das Tageslicht dringt an den meisten Stellen ziemlich tief ein, so dass eine Lampe nicht unbedingt erforderlich ist. Ein ziemlich mystisches Gefühl hat jeden von uns befallen, wie sich später rausstellte. Nach dem Ausstieg durch einen relativ engen Kamin u. durch eine Wolke von Glasfischen reichte unser Luftvorrat um in geringer Tiefe das bunte Treiben am abwechslungsreichen Riff zu beobachten.
Der Grund für das Gezicke einer wild gestikulierenden Engländerin nach dem Tauchgang, blieb uns bis heute ein Rätsel. Vielleicht fühlte sie sich berufen, ihr unkontrolliertes Tauchverhalten an Land fortzusetzen. Einstimmige TSF-Meinung: "Unbefriedigter Nebelkopf".
Ungeklärt blieb auch, ob sich der Beduine währen unserer Abwesenheit auf seinem Teppich "gen Mekka" verneigte oder nicht.

Blue Hole
 
Der Einstieg erfolgte weit abseits des blauen Loches an einer ziemlich engen Felsspalte, die bis auf 25 Meter hinunterführt u. man durch ein ziemlich enges Loch im Riff ins Freiwasser gelangt. Absolut spektakulär die, direkt nach dem Loch abfallende Steilwand, die ins unendliche führt. Man bekommt so ein bisschen das Gefühl vermittelt aus dem 30 Stock eines Hochhauses zu stürzen.
Druckausgleichsprobleme forderten ihren Tribut, so dass Roland das Loch leider verfehlte u. einige Meter höher aus der Felsspalte ausstieg. Sehr zum Vergnügen von Elke, die sich, schadenfroh wie sie nun mal ist auch mehrere Tage danach noch diebisch darüber freute.
Eine super mit Korallen bewachsene Steilwand mit Überhängen führte uns direkt ins "Blue Hole". Ein ziemlich trübes, lebloses Loch im Riff, dass auf Grund zahlreicher Tieftauchversuche leichtsinniger Zeitgenossen, sehr berüchtigt ist. Zahlreiche Gedenktafeln in den Felsen am Ufer erinnern an die vielen Taucher die hier ihr Leben verloren.

 

 


 


 






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