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Vogelstanger See/Mannheim
 
In diesem Gewässer kann man (noch) ohne vorherige Anmeldung tauchen, das haben uns bei unserer ersten Erkundungstour verschiedene Taucher bestätigt.
An heißen Tagen soll am See in Sachen Badegäste aber die Hölle los sein. Wir (Uwe, Markus u.Roland) waren am Samstag d.31.07.04 gegen 9:30 Uhr vor Ort. Es war wenig Betrieb. Erst später kamen zu den wenigen Badegästen drei alte Herren mit Ihren Modellsegelschiffen. Die scheinen öfters dort zu sein, sie haben nämlich eigene Bojen für ihre Wettkampfübungen im See verankert.
Nun denn. Der Parkplatz liegt in unmittelbarer Nähe zum Wasser. An der gegenüberliegenden Seeseite (überwiegen Sandstrand) befinden sich übrigens auch Parkmöglichkeiten. Allerdings ist dort der Fußmarsch ein wenig länger. Ohne Zeitdruck stiegen wir entspannt ins Wasser und tauchten ab.
Die Sicht war zunächst nicht sehr gut. Ich denke mal 1 - 2 Meter. Uwe übernahm mit seinem Kompass die Führung. Roland und ich folgten in kurzem Abstand. Wir tauchten vom Einstieg gesehen in linker Richtung, in meist 5 - 7 Meter Tiefe. Im Wasser gab es viele Schwebeteilchen, die die Sicht stark beeinträchtigten. Dies zeigte sich auch am Grund und an den Pflanzen. Es ist ratsam, nicht zu nahe am Grund zu tauchen, da sonst viel Material aufgewirbelt wird. Offensichtlich hat der Uferbereich viele Einbuchtungen die uns immer wieder in eine Sackgasse führten.. Die Vegetation war nicht ganz so üppig.
Nach einer guten halben Stunde machten wir kehrt und tauchten die gleiche Strecke zurück. Viele Fische waren zunächst nicht zu sehen. Lediglich ein paar junge Barsche und einige kleinere Fische (die Arten kenne ich noch nicht so genau) zogen an uns vorbei oder tummelten sich am Grund. Roland hat eine Schule mittelgroßer Barsche und einen Karpfen gesehen.
Doch nun zu dem Highlight des Tages. Abgesehen von unseren letzen Tauchgängen im Roten Meer, war das, das Beeindruckendste Erlebnis meiner bisherigen Tauchgänge in unseren heimischen Seen. Es war vielleicht noch eine viertel Stunde bis zum Ende unseres Tauchganges, da deutete Uwe mit dem Finger nach rechts voraus. Und da sah ich es auch und bin fast ein wenig erschrocken. In einer Entfernung von gut 50 cm schwamm rechts neben mir ganz ruhig ein Hecht vorbei. Der war bestimmt über einen Meter lang! Ein wunderschönes Tier. Mit großen Augen und aufgerissenem Maul sah er mich an und schwamm davon. Ich blickte ihm nach, während Uwe noch vergeblich versuchte auch Roland auf den Hecht aufmerksam zu machen. Später sagte er uns, dass er ihn nicht gesehen hatte. Wir waren sicher er hat sich darüber sehr geärgert.
Kurze Zeit später tauchten wir an der Stelle auf, an der wir eingestiegen waren. Immer noch beeindruckt von dem Tauchgang zogen wir uns um und fuhren nach dem obligatorischen Imbiss (Fleischwurst u. Kaffee) und einem kurzen Plausch mit den Seglern Richtung Heimat. Im Juni 2005 waren wir wieder vor Ort um einige Unterwasserbilder zu machen. Die Sicht war aber so schlecht (ca.0.8 m) daß es wenig Sinn machte zu fotografieren. Ein Beispiel für die schlechte Sicht im Fotoalbum.
 
 



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